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HANDWERK MIT VERANTWORTUNG

Die Verleihung des Qualitätszeichens "Projekt N" 2017

Am 17.7.2017 wurden die Qualitätszeichen POJEKT N 2017 des Rates für Nachhaltigkeit im Rahmen einer Veranstaltung der RENN.west (Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West) im "Düsseldorfer Malkasten" verliehen.

Über 240 spannende Projekte hatten sich dieses Jahr als Projekt Nachhaltigkeit beworben. Die Jury hat 67 Projekte ausgewählt, die nun das Qualitätssiegel "Projekt Nachhaltigkeit 2017" tragen dürfen.


Vereinsmitglieder Timothy Vincent, Hans Möhn und Elke Vohrmann


Zu den Ausgezeichneten gehört auch der Verein "Handwerk mit Verantwortung e.V." Die Jury ist überzeugt, dass der Verein den Aspekt der Wertigkeit handwerklichen Tuns in der gesellschaftlichen Anerkennung des handwerklichen produktiven Arbeitens zur Erkenntnis bringen möchte, denn Handwerk ist mehr als ein tumber Job, ausgeführt von tumben Menschen. Abseits vom Brauchtumsschutz gilt es, die Produktion und Fertigung handwerklicher Produkte und handwerklicher Dienstleistungen als Archive dieses Könnens und Wissens wahrzunehmen und zu erhalten; denn sie sind Erfahrungen, die erst das technische Zeitalter ermöglicht haben und ohne diese Einsicht wird Technik zukünftig den Menschen nicht erreichen.

Handwerk soll und muss als eine alltägliche Form menschlicher Lebens- und Arbeitsweise wahrnehmbar bleiben. Die derzeitige Diffamierung des Handwerks und der produktiven Arbeit, einhergehend mit der zunehmenden Akademisierung der Schülerschaft wird mehr Arbeitslose generieren als in den derzeitigen Diskussionen angenommen werden. Solange der Konsument es hinnimmt, dass die Erzeugnisse und Waren unseres täglichen Konsumes aus Übersee oder Billiglohnländern kommen, exportieren wir diese Arbeit und mit ihr auch die Möglichkeiten des Wirtschaftens und der Zukunftsgestaltung. Handwerk ist gelebte Autonomie! Wir müssen hin zu einer Kultur des Handwerkes mit Reparatur und Kreislauf, dem Mut zur Selbständigkeit und der Verantwortung. Je mehr kleine Produktionseinheiten in einer dezentralisierten Wirtschaft vorhanden sind, desto mehr gute Arbeitsplätze wird es geben und die Kultur des "Selbermachens und Selberkönnens" wird die Akzeptanz und Anerkennung handwerklicher Güter wieder heben. Das Handwerk muss raus aus der Nische des Stiefkindes der Industrie!